Gottesdienste

Gottesdienste jeden 2. und 4. Sonntag

10:30 Uhr

Familiengottestdienste jeden 3. Sonntag

10:30 Uhr mit Hl. Abendmahl und Kirchenkaffee im Anschluss

Erntedankfest 21.10.2018

10:30 Uhr Familiengottesdienst mit Hl. Abendmahl, Pfarrerin Iris Haidvogel. Im Anschluss Kirchenkaffee.

Reformationsfest 31.10.2018

10:30 Uhr Festgottesdienst, Pfarrerinnen Iris Haidvogel und Ingrid Tschank

Familiengottesdienst 18.11.2018

10:30 Uhr mit Hl. Abendmahl, Lektorin Astrid Meixner-Schellander. Im Anschluss Kirchenkaffee.

Ewigkeitssonntag 25.11.2018

10:30 Uhr mit Gedenken an die Verstorbenen des Kirchenjahres, Pfarrerin Ingrid Tschank

1. Advent 2.12.2018

10:30 Uhr Gottesdienst zum Beginn des neuen Kirchenjahres, Lektorin Astrid Meixner-Schellander

3. Advent 16.12.2018

10:30 Uhr Familiengottesdienst mit Hl. Abendmahl, Pfarrerin Iris Haidvogel. Im Anschluss Kirchenkaffee.

Themenabende im Weinwerk

Die Themenabende der Evangelischen Gemeinde Neusiedl verstehen sich als Forum, das offen ist für alle Interessierten! Sie finden im Weinwerk (Neusiedl am See, Obere Hauptstraße 31) statt. Verantwortlich für die Organisation: Evangelische Tochtergemeinde Neusiedl am See, Werner Hermeling, Tel. 0676 3908578.

Flüchtlinge - Chaos oder Chance

Montag, 15.Oktober 2018 - 19:00 Uhr
Referentin: Prof. i.R. Ernestine Hemmer

Weitere Termine und Themen werden in Kürze bekannt gegeben.

Bausteinaktion Evangelische Kirche Neusiedl

Zum 30er Jubiläum soll das Gotteshaus renoviert, modernisiert und adaptiert werden. Das Presbyterium und die Gemeindevertretung bitten die Evangelischen der Region, alle Freunde und Förderer um Unterstützung bei der Bewältigung der großen finanziellen Herausforderungen.

Unsere Bankdaten für Ihre Spende:
Evangelische Tochtergemeinde A. B. Neusiedl
AT68 2021 6216 2546 0200
Verwendungszweck: Bausteinaktion

Wir danken allen Freunden und Förderern für große und kleine Gaben. Es danken im Namen der Evangelischen Tochtergemeinde Neusiedl am See.

Keine Krone – Ebenbild Gottes

Wer hat nochmal gesagt, dass der Mensch die „Krone der Schöpfung“ sei? Ganz klar ist das nicht, aber diese Bezeichnung gibt es bereits seit der Antike und sie hat somit einen langen Weg von Interpretationen hinter sich. Heute ist diese Bezeichnung oft mit einem ironischen Unterton zu hören. Kritisch gemeint sind auch Bilder, die einen Menschen mit einer viel zu großen Krone zeigen. Tief ins Gesicht ist die Krone gerutscht, er kann kaum noch sehen, was vor ihm geschieht. Solche Bilder drücken aus, dass die Verantwortung für den Menschen oftmals viel zu groß geworden ist. Manchmal ist auch die Krone, die ein Mensch einem anderen aufsetzt viel zu groß. Das finden wir in der Politik, in Kulturbetrieben, im Sport, …

Denkt der Mensch stets zu groß über sich selbst und andere? Ist er eigentlich nicht mehr als ein Tier? Aristoteles hätte diese Frage vermutlich mit einem Lächeln positiv beantwortet. Seiner Beschreibung nach ist der Mensch: „Denken“ und „Tier“ – also ein „denkendes Tier“. Aber das Denken zeichnet den Menschen gegenüber allen anderen Lebewesen aus. Ist diese Wesensbestimmung ausreichend?

Im 1. Buch Mose heißt es: Gott schuf den Menschen zu seinem Ebenbild. Was zeichnet diese Ebenbildlichkeit eigentlich aus? Der Mensch ist auch als Ebenbild nur ein Mensch und damit mit Fehlern behaftet. Immer ist er auf die Gnade Gottes angewiesen. Er ist Ebenbild, aber nicht Gott. Darauf darf niemals vergessen werden, in welcher Position jemand auch sein mag, wie viel Macht und gesellschaftliches Ansehen ein Mensch auch haben mag. In Freiheit und mit Verantwortung zu leben, das zeichnet den Menschen gegenüber allen anderen Lebewesen aus.

Der Mensch, der sich in Gottes Gnade geborgen weiß, darf in Freiheit leben. Er ist nicht mehr dem Gesetz der Natur und dem tierischen unterworfen. So kann er sich seinen Mitmenschen und der ganzen Schöpfung, die ihn umgibt, in liebevoller Hingebung zuwenden, ohne von seinen Fehlern bestimmt zu werden.

Thorben Meindl-Hennig
Lehrvikar

Die neuen Konfis

V.l.: Linda Nenonen, Emily Ziegler, Livia Farese. David Wurm, Dorian Schmidt, Pfarrerin Iris Haidvogel, Melina Huber, Simon Perger, Ben Baldauf und Lehrvikar Thorben Meindl-Hennig